Chronik

Die Gründung

Um die Jahrhundertwende nahm die turnerische Bewegung in den Dörfern unserer Umgebung einen großen Aufschwung. Die Worte "Frisch, Fromm, Fröhlich, Frei" vom großen Turnvater F.-L. Jahn führte auch in Gielde am 1. Oktober 1907 zur Gründung eines Männerturnvereins. Bis dahin versammelten sich die jungen Männer des Dorfes im Pferdestall des "Schröder-Hofes " (heute Haiduk). Im Herbst des Jahres 1907 war es endlich soweit, der MTV wurde gegründet. Bei der Gründungsversammlung wurden im Protokoll 47 Mitglieder und 9 "Zöglinge", die Jungturner, namentlich erwähnt. Als erster Vorsitzender des MTV wurde Gustav Cramer gewählt. Erster Turnwart des reinen Männerturnvereins war Friedrich Dette. Die Turner brachten es schnell zu beachtlichen Leistungen und der Name "MTV Gielde" genoss in Turnkreisen bald ein hohes Ansehen. Ein Höhepunkt in der Geschichte des noch jungen Vereins der Vorkriegszeit, nun unter der Leitung von Wilhelm Ölstöter und der Turnwarte August Biewendt und Wilhelm Rauls, war im Jahr 1912 das auf dem Eichberg, dem damaligen Turnplatz des MTV, ausgetragene Gauturnfest. Wie überall in den Vereinen ruhten in der Kriegszeitvon 1914 bis 1918 die Vereinsarbeit und somit auch das Turnen.



Der Neuanfang

Bald nach dem Kriegsende wurde das Turnen wieder aufgenommen. Wilhelm Herling und Ernst Sternol hießen die Vereinsvorsitzenden dieser Zeit. Sie wurden unterstützt durch die Turnwarte August Biewendt, Robert Möker, Otto Gerke und Otto Biewendt. 30 Turner turnten regelmäßig in drei Riegen im „Fischerschen Saal“. Der Turnabend war der Samstag. An jedem ersten Samstag im Monat wurde nach dem Turnen der Beitrag gezahlt.

Anfang der zwanziger Jahre, unter der Leitung des 1. Vorsitzenden Heinrich Thiele, wurde eine neue Sportart im Verein aufgenommen. Es war das Schlagballspiel. Nach diesem Höhepunkt hielt eine neue Sportart im MTV seinen Einzug. Es war das Faustballspiel. In dieser Zeit verlagerte sich der Sportbetrieb beim MTV vom reinen Turnverein immer mehr in Richtung Ballspiele und Leichtathletik.

Es zeigte sich nun bald, dass der nunmehr fast zwanzig Jahre alte Verein an seine Grenzen stieß. Der Sportplatz auf dem Eichberg wurde für die mittlerweile 80 aktiven Mitglieder langsam aber sicher zu klein.

Erweiterung des Turnplatzes

In einigen Nachbarvereinen  wurde bereits Handball gespielt und die Sportler drängten den Vorstand zu einer Platzerweiterung. Der Vorstand beschaffte ausgediente Loren und Schienen von der Ziegelei Nienrode und im Jahr 1927 begannen die Arbeiten. Mit Hacke und Schaufel wurden über 1000 Kubikmeter Kies, Sand und Erde bewegt und der Turnplatz am Eichberg erweitert.

Auf dem neuen Sportplatz wurde der Feldhandball zur beliebtesten Sportart. Die Handballmannschaften erreichten einen hohen Leistungstand und wurden 1928 Nordharzer-Handball-Gaumeister. Foto(re.):Friedrich Biewendt, Hermann Alpert, Ernst Biewendt, Ernst Tacke, Harry Thiele, Erwin Bormann, Hermann Wesche, Otto Fricke, Otto Meyerhoff, Albert Biewendt, Heinrich Pfarr, Erich Meyerhoff.

Anfang der 30er Jahre übernahm Heinrich Liekefett die Leitung des Vereins. Ihm zur Seite standen die Turnwarte Otto Biewendt und Hermann Tacke. 1932 hielt das Jungmädchenturnen unter der Leitung von Elisabeth Berkefeld und Lotte Bergener Einzug in den MTV. Es wurden gymnastische und tänzerische Übungen mit Ball und Keule wöchentlich einmal im „Fischerschen Saal“ durchgeführt. 1934 endete die erfolgreiche Feldhandball-Ära im MTV Gielde.

 

König Fußball hält Einzug

Im Jahr 1935 hielt der "König Fußball" Einzug in den MTV Gielde. Die ersten Anfänge waren schwer. Nach Aussagen von Zeitzeugen habe man sich mit Nachbarvereinen und benachbarten Gemeinden gemessen, die dem gleichen Gau angehörten. Gegner der damaligen Zeit waren u. a. Ringelheim, Haverlah, Gitter und auch Wehre. Die Spielkleidung damals: schwarze Hose, weißes Hemd mit gelbem Kragen. Zu den Auswärtsspielen fuhr man mit dem Fahrrad oder mit dem motorbetriebenen Dreirad mit Ladefläche des Klempners Johann Pech, wenn die Söhne Heini oder Herbert Pech den Schlüssel „ergattern“ konnten. Die sportlichen Aktivitäten und - das traf für alle Sportarten zu - wurden zu dieser Zeit, mehr oder weniger, von der Hitlerjugend, vom Jungvolk und BDM übernommen. Der Verein hatte nur noch rein statistischen Wert.


Der 2. Weltkrieg brachte von 1939 – 1945 die sportliche Bewegung völlig zum Erliegen.

Nach Ende des 2. Weltkrieges, in den Wirren der ersten Nachkriegszeit, suchte und fand die Jugend im Sport einen neuen Lebensinhalt. Unter schwierigsten Bedingungen wurde der Sportbetrieb, nach Vorgaben der Besatzungsmächte, wieder aufgenommen.

In den Gründerversammlungen 1946 wurde daraufhin der TSV Gielde 07, als Nachfolgeverein des aufzulösenden MTV Gielde, im "Fischerschen Saal" gegründet. Bei diesen Versammlungen zeigten Herbert Rollwage und insbesondere Werner Brinkmann großes Verhandlungsgeschick, denn sie brachten es fertig, die Tradition des MTV Gielde und die Ideen der zumeist jüngeren Mitglieder, die einen fußballorientierten Verein wünschten, im neu gegründeten TSV zu vereinigen. Dies dokumentierten die Versammlungen durch das neue Vereinswappen, das durch Werner Brinkmann entworfen wurde und durch die Festlegung der Vereinsfarben blau und gelb. Der erste Vorstand des TSV Gielde 07 wurde gewählt und bestand aus dem I. Vorsitzenden Heini Pech, gleichzeitig auch Oberturnwart, und Fußballobmann Heini Vockrodt.

Erstmals seit der Gründung im Jahr 1907 schaltete sich das weibliche Geschlecht auf breiter Fläche in den Sportbetrieb ein. Frauenturnen und Frauengymnastik wurden unter der Leitung von Werner Brinkmann wieder aufgenommen. Eine Jugendturnerinnen-, eine Jugendturner- und eine Herrenriege turnten im Saal der "Fischerschen Gastwirtschaft". Auch das Knaben- und Mädchenturnen fand wöchentlich im Saal statt.

Im MTV Gielde noch undenkbar, entwickelte sich nun unter Werner Brinkmann, aus den Bereichen des Frauen- und Mädchenturnens, eine Frauenhandballmannschaft, die bereits am 30. Juni 1946 das erste Punktspiel gegen die Gegnerinnen vom SV Rot-Weiß Braunschweig auf dem Eichberg austrug. Das Spiel endete mit einem 7:0 Sieg der gastgebenden Gielderinnen. Die Handballerinnen spielten sehr erfolgreich und standen bis 1950, als der Kreisfachverband den Punktspielbetrieb aus Mangel an spielenden Mannschaften einstellte, zweimal im Endspiel um die Kreismeisterschaften. Handballerinnen der ersten Stunde im TSV Gielde 07 waren: L. Gieseke, G. Schütte, L. Allonge, G. Huwald, M. Borchers, L. Rollwage, E. Tacke, E. Wagenführ, R. Brinkmann, E. Bockmann und L. Vockrodt.

Erste Fußballspiele auf dem Eichberg

Dem 40. Vereinsjubiläum im Jahr 1947 wurde anlässlich eines Sportfestes auf dem Eichberg gedacht. Die Wunden des Krieges waren noch zu tief und zu frisch, um dieses Jubiläum groß zu feiern.

1949 trafen sich die ersten interessierten Vereinsmitglieder, um gemeinsam Tischtennis zu spielen. Die treibenden Kräfte dieser Gruppe waren Ewald Gienap und August Kotjan. Zuerst wurden leihweise Tische besorgt und man traf sich zum Training und ersten Freundschaftsspielen. Mittlerweile nahmen vier Fußballmannschaften aktiv am organisierten Spielbetrieb teil. Immer öfter wurde die Größe des Spielfeldes in Gielde bemängelt. Die zusätzlich regelmäßig auf dem Eichberg-Sportplatz stattfindenden Leichtathletikwettkämpfe zeigten bald, dass eine dritte Sportplatzerweiterung in Angriff genommen werden muss. Der damalige Vorstand um Heini Pech und seinem Nachfolger Albert Vorlop entschied sich zu diesem Schritt und die Vereinsmitglieder bewegten von 1949 bis 1952 nochmals 2000 Kubikmeter Sand und Kies per Hand und Pferdegespann und gestalteten so eine der schönsten Sportanlagen im Vorharz.

Im Jahr 1952, rechtzeitig mit der Fertigstellung der Sportanlage, feierte man vom 30. August bis 1. September das 45-jährige Stiftungsfest. Die Festfolge wurde mit einem Schulsportfest begonnen und endete an diesem Tag mit einem Kameradschaftsabend in der Gaststätte Metzdorf. Es folgten am nächsten Tag leichtathletische Wettkämpfe und ein Faustballspiel auf dem Sportplatz und der Festumzug, ehe es wieder auf den Sportplatz ging zu Fußballspielen, den leichtathletischen Entscheidungen und Tänzen der Gymnastikgruppe. Abends schloss sich der Festball im Gasthof Fischer an. Am Montag folgten das Frühstück in der Eichbergklause und die feierliche Einweihung des Gedenksteines. Auf Anregung von Heinrich Keune wurde vom damaligen 1. Vorsitzenden Albert Vorlop ein großer Findling geholt und als Ehrenmal zum Gedenken an die Opfer beider Kriege auf dem Sportplatz aufgestellt und im Rahmen einer Gedenkstunde zusammen mit dem damaligen 1. Vorsitzenden der Kyffhäuser Kameradschaft, Herbert Rollwage, am 1. September 1952 feierlich eingeweiht.

Aus den Anfängen von 1949 im Bereich Tischtennis entwickelte sich im Jahr 1952 eine neue Abteilung des TSV Gielde 07. Auf Antrag genehmigte der Vorstand die Erstausstattung und die Tischtennisabteilung wurde offiziell gemeldet. Die Abteilung nahm in den Folgejahren mit zwei Herren- und einer Jugendmannschaft am Spielbetrieb teil. Die ersten Spartenverantwortlichen waren Gerhard Alpert und Hermann Tacke. Im Jahr 1957 feierte der TSV Gielde 07 das 50-jährige Vereinsjubiläum ganz groß über Pfingsten. An allen Festtagen sah man ein dicht gedrängtes Sportprogramm, dass das umfangreiche Sportangebot im Verein dokumentierte.

Durch den Spiel- und Trainingsbetrieb der Tischtennisabteilung wurde die Belegung des „Fischerschen Saales“ immer schwieriger, zumal der Vorstand von weiter steigenden Mitgliederzahlen ausgehen musste. Der Vorstand unter der Führung von Albert Vorlop fasste daher im Jahr 1958 den Neubau einer Sporthalle auf dem neuen Schulhof in Gielde ins Auge und nahm Kontakt auf zum damaligen Sportrat Lambrecht vom Niedersächsischen Verwaltungsbezirk Braunschweig. Herr Lambrecht zeigte sich von der Vereinspräsentation zwar begeistert, gab aber zu verstehen, dass die Förderung des Bauvorhabens vermutlich an der fehlenden 4. Lehrerstelle in Gielde scheitern werde. So fiel dann auch die Rückantwort vom 10. Oktober 1958 vom Präsidenten des Niedersächsischen Verwaltungsbezirks Braunschweig, Herrn Wolf, aus.

Fußball-Trend verstärkt sich

Schon zu Beginn der fünfziger Jahre ging der allgemeine Trend im TSV Gielde 07 mehr und mehr in Richtung Fußball. Als Hermann Biewendt 1959 zum Fußballobmann gewählt wurde, erlebte die Fußballabteilung einen Boom. Immer mehr Jugend- und Herrenmannschaften wurden zum Punktspielbetrieb gemeldet. Es sollte auch nicht lange dauern und die ersten Erfolge stellten sich ein.

In der Spielzeit 1959/60 konnte die damalige 1. Herrenmannschaft, Kreisklasse Goslar, mit der Kreismeisterschaft und dem Kreispokalsieg das Double nach Gielde holen und in die Bezirksklasse Harz aufsteigen. Im Rahmen einer Feierstunde in der Eichbergklause, bei der auch eine Abordnung der Kreisverwaltung Goslar und der Vorsitzende des Kreisfußballverbandes Goslar, Werner Beckmann, anwesend waren, wurden die Spieler der erfolgreichen Mannschaft durch den 1. Vorsitzenden Albert Vorlop mit "silbernen Vereinsnadeln" geehrt.

Verbesserung der Rahmenbedingungen

Der Ruf nach angenehmeren Rahmenbedingungen wie Umkleide- und Duschmöglichkeit wurde in allen Vereinen lauter. So entstand rings um Gielde ein richtiger Bauboom. Auch in Gielde wurden die Rufe immer lauter. So mobilisierte der Vorstand noch einmal alle Kräfte und der Bau des Vereinsheimes wurde, nach einem Vorstandsbeschluss von 1963, in Angriff genommen. Der stetig zunehmende Spielbetrieb beanspruchte den Eichbergsportplatz derart, dass die obere Rasenfläche den Belastungen nicht mehr standhielt. In langwierigen Verhandlungen mit den zuständigen Behörden konnten Zuschüsse erlangt und eine Spezialfirma für Sportplatzbau konnte im Jahr 1965 mit den notwendigen Arbeiten beauftragt werden. Der Spielbetrieb ging jedoch weiter. Gespielt wurde in Schladen und Wehre. Dies belastete die Vereinskasse noch einmal zusätzlich. Diese Kraftakte, Sportheimbau und Erneuerung des Sportplatzes, konnten rechtzeitig zum 60. Vereinsjubiläum im Jahr 1967 abgeschlossen werden. Sowohl das neue Vereinsheim als auch die neue Rasendecke konnten anlässlich der Feierlichkeiten vom 10. – 25. Juni 1967 eingeweiht werden. Im Rahmen einer Feierstunde hielt der damalige 1. Vorsitzende, Albert Vorlop, einen Rückblick. „ Was wir hier in Gielde in den letzten 60 Jahren geschaffen haben, sucht Seinesgleichen. Dort, wo früher eine Kiesgrube war, wird, nach vielen Einsatzstunden, Fußball gespielt. Wir nennen ein Sportheim unser.“ Er prägte in diesem Zusammenhang, in einem Gespräch mit dem damaligen Bürgermeister Jordan den Spruch: „Ehe der TSV zugrunde geht, geht die Welt unter.“ Im Jahr 1969 übergab Albert Vorlop sein Amt, das er 18 Jahre innehatte, an Peter Schulz.

Mit Friedrich Kaiser aus Goslar wurde nach dem Aufstieg in die Bezirksklasse der erste hauptamtliche Trainer in Gielde verpflichtet. Er bekleidete sein Amt bis 1969 und blieb dem TSV Gielde 07 darüber hinaus immer sehr verbunden. In diesem Jahr war der Schock groß, denn nach neun Jahren der Zugehörigkeit zur Bezirksklasse musste man den Gang zurück in den Kreis gehen. Man schaffte jedoch den sofortigen Wiederaufstieg, und die Mannschaft wurde verjüngt. Fast alle Spieler waren Nachwuchsspieler aus dem TSV 07. Das Fußballfieber griff in den 70iger Jahren nur so um sich. So spielte der TSV 07 Gielde zu dieser Zeit mit einer 1. Herren, 2. Herren, Altherren, A-Jugend, CJugend, D- und E-Jugend.

1970 folgte der Ausbau des Bolzplatzes und ein Antrag zum Bau eines Hartplatzes mit Flutlichtanlage wurde gestellt. Im Jahr 1972, dem Jahr des 65. Vereinsjubiläums, gab es im TSV Gielde 07 einen erneuten Führungswechsel. Der 1. Vorsitzende Peter Schulz veränderte sich beruflich und übergab sein Amt an Hermann Ludewig. In 1974 konnte der Hartplatz und die Flutlichtanlage anlässlich einer abendlichen Feierstunde an die Sportler übergeben werden.

Sportangebot und Mitgliederzahlen expandieren

Neben Fußball entwickelten sich die anderen Sparten des TSV ebenfalls positiv. So führte Hermann Ludewig mittlerweile einen 500 Mitglieder starken Verein. Die Tischtennisabteilung, 1952 offiziell gegründet, entwickelte sich unter der Spartenleitung von Gerhard Alpert und Hermann Tacke vorzüglich. Aus den anfänglichen zwei Herren und einer Jugendmannschaft waren mittlerweile drei Herrenmannschaften, eine Jungen- und eine Mädchenmannschaft geworden. Die Spartenleitung ergänzten Peter Schulz und Reiner Respondek, der von 1974 bis 1976 Abteilungsleiter Tischtennis war. Zum positiven Aufschwung beigetragen haben dürfte auch die Fertigstellung des Dorfgemeinschaftshauses im Jahr 1973, welches fortan bessere Trainings-  und Spielmöglichkeiten bot.

Im Jahr 1976 wurde eine neue Abteilung im TSV 07 geboren. Die Damen-Volleyball-Abteilung wurde gegründet. Trotz nicht gerade idealer Voraussetzungen trafen sich die ersten jungen Volleyballerinnen und übten ihren Sport im Verein aus. Die ersten Erfolge stellten sich schnell ein. So konnten die TSV-Volleyballerinnen in den ersten drei Jahren zweimal den Kreispokalsieg feiern. Trainiert und gespielt wurde ab 1978 in der kleinen Schladener Sporthalle. Unter der Übungsleiterin Sabine Pagio stieg das Team 1982 in die Bezirksliga auf. Ihre erste Saison beendete die Mannschaft mit dem 4. Platz.

Nach dem Umbau des Dorfgemeinschaftshauses ging es auch mit der Gymnastiksparte wieder aufwärts, denn seit 1960 war nur ein eingeschränkter Sportbetrieb möglich, da der genutzte Saal zeitweise für Sportzwecke gesperrt war. Das Dorfgemeinschaftshaus Gielde wurde so zum eigentlichen Sportmittelpunkt der Gemeinde Gielde. Zwei Damengymnastikgruppen, Kinder- und Mädchenturnen bevölkerten den umgebauten Saal. Dem Trend der Zeit folgend, wurde eine Jazz-Dance-Gruppe gegründet, die bald zu Vorführungen in die Nachbardörfer eingeladen wurde.

Bei der Jahreshauptversammlung 1980 musste für den beruflich nach Ratzeburg gehenden Hermann Ludewig ein Nachfolger gewählt werden. Als 1. Vorsitzender folgte Karlheinz Keneder.

Im gleichen Jahr stieg die 1. Herren der Fußballabteilung erstmals in die Bezirksliga auf. Im Jahr 1981 übernahm Heinz Fritzsche die Geschicke der Tischtennisabteilung. Unter seiner Ägide entwickelte sich die Abteilung weiter und die 1. Tischtennis-Herren stiegen in den Jahren 1984 bis 1986 von der Kreisliga bis in die 1. Bezirksliga auf. Zu dieser Zeit spielten 50 Aktive im TSV 07 Tischtennis. Neben der 1. Herren spielten eine 2. und 3. Herren, eine Frauen-, eine Mädchen-, eine Jungen- und eine Schülermannschaft.

In die Amtszeit von Karlheinz Keneder fiel das 75-jährige Vereinsjubiläum, das vom 29. – 31. Mai 1982 gefeiert wurde. Über dieses Fest titelten die regionalen Zeitungen „Gielde feierte bei strahlendem Sonneschein das Jubiläum des TSV –Das gesamte Dorf war auf den Beinen – Hunderte kamen zu den Veranstaltungen.“ Wer erinnert sich nicht gern an das Spiel der beiden  Traditionsmannschaften? Aber auch die sportlichen Erfolge des „kleinen“ Dorfvereins wurden in der Presse gewürdigt. Neben den Fußballern wurden hier die Tischtennis-Mädchen als Kreismeister und vor allem die  Volleyballdamen genannt, die rechtzeitig zum Jubiläum den Bezirksmeistertitel erringen konnten.

Bundesliga-Luft in Gielde hieß es im Jahr 1983. Zu verdanken hatten es die Fußballer des TSV 07 ihrer „Vereinswirtin“ Helga Stein, die bei einem Preisausschreiben eines renommierten Sportartikelherstellers den 1. Preis gewinnen konnte. Und so konnten die Aktiven der Fußballabteilung eine Trainingseinheit des damaligen Bundesligatrainers Maslo von Eintracht Braunschweig auf dem Eichberg genießen. Zusammen mit Bernd Gersdorff und Trainer Maslo ließ man den Tag in der Gaststätte „Eichbergklause“ ausklingen und Revue passieren.

Aus der so genannten „Trimm-Gruppe“ entwickelte sich im Jahr 1982 die heutige „Mumien-Truppe“. Ihr erster Trainer war Otto Fricke. Die Übungsabende liefen nach etwas anderen Regeln ab, als die einer Turnriege oder Fußballmannschaft. Man brauchte nach der Bewegung schon etwas mehr Erholung und Geselligkeit. So wurde auch ein so genannter „Trimm-Vater“ gewählt, der die Trimmkasse verwaltete und für die Geselligkeit nach dem Training sorgte. Dieses Amt übernahm Günter Rollwage und danach Adolf Latzko und Wolfgang Bremer. Nach dem Otto Fricke beruflich nach Berlin „auswanderte“, trat Heinz Langer Ottos Nachfolge an. Auch unter seiner „Trimm-Führung“ heißt es für die Truppe: Sport, Spiel, Spaß, Freude, Humor, Begeisterung, Kommunikation, Offenheit und Einsatz.

Nichts ist in einem Verein so stetig, wie die Veränderungen. Im Herrenfußballbereich vollzog sich langsam aber sicher ein Wachwechsel. Die jüngeren Spieler stießen nach und der Erfolg der

Herrenmannschaften zog mit in den Altherrenbereich. Wachwechsel gab es aber auch in der Volleyball-, Tischtennis- und Gymnastikabteilung.

Den größten Erfolg der Sparte Fußball feierten im Jahr 1988 die Altherren des TSV 07, als sie sich als Kreismeister Wolfenbüttel in den Ausscheidungsspielen für die ersten Niedersachsenmeisterschaften für Altherrenmannschaften in Achim (bei Bremen) qualifizieren konnten. Auch dort konnten die „Dorfkicker“ mit ihrem gepflegten Fußball so manchen ehemaligen Bundesliga-, Regionalliga- und Oberliga-Kicker in pures Staunen versetzen und in das Endspiel einziehen. Dort unterlag man denkbar knapp im Elfmeterschießen. Am Ende der Veranstaltung blieb neben dem Vize-Niedersachsen-Titel ein weiterer Erfolg im Team. Die Jury erklärte den für den TSV spielenden Martin Hauck zum besten Spieler des Turniers. Infolge konnte sich das Team noch zweimal für die Endrunden qualifizieren. Den Erfolg jedoch nicht wiederholen.

Trotz der Erfolge im Altherren- und anschließend im Seniorenbereich kriselte es bei den erfolgsverwöhnten Eichberg-Kickern. Aber nicht nur dort. Der I. Vorsitzende Heinz Fritzsche hatte mit den einschneidenden Maßnahmen in der Vereinsfinanzierung, dem Zuschusswesen, zu kämpfen und diese forderten erste Sparmaßnahmen auch im Turn- und Sportverein Gielde. Der Etat aller Abteilungen musste auf ein Minimum reduziert werden.

Das nächste Jubiläumsjahr 1992, der 85. Geburtstag des TSV Gielde 07, stand bei den Fußballern unter keinem günstigen Stern. Trotz aller Kraftanstrengungen der zu dieser Zeit in der Verantwortung stehenden Manfred Dannehl und Volker Wiechens konnte der Abstieg der 1. Herren aus der Bezirksliga nicht verhindert werden. Nun wurden die Versäumnisse in der Fußballabteilung deutlich sichtbar. Es fehlte der eigene Nachwuchs. Dieser Altersbereich war aus dem Blickpunkt geraten.

Aber auch in den anderen Abteilungen gab es, wie im richtigen Leben, Höhen und Tiefen. Die Tischtennisabteilung hatte nur noch 19 Aktive. Nur noch zwei Herrenmannschaften spielten in der 1. und 3. Kreisklasse.

Besser lief es da schon in der Volleyballabteilung, die in dieser Zeit vom Trainer Bill Maas trainiert wurde und gezielt Nachwuchsarbeit leistete. Neue Namen, wie Franziska Dannehl, Inken Reese, Ellen Schauf, Carola Thiele und Stefanie Gramatte tauchten im Team auf. Das Team etablierte sich in der Bezirksklasse und scheiterte von 1993 bis 1995 jeweils in der Relegationsrunde am Aufstieg in die Bezirksliga. Neuer Wind kam 1995 durch die Verpflichtung des Goslarers Uwe Politz in das Team, und man schaffte den direkten Aufstieg in die Bezirksliga. Trotz der sportlichen Qualifikation wurde es nichts mit dem Aufstieg. Berufs- und altersbedingt hängten einige tragende Säulen die Schlaghand an den berühmten Nagel und die Newcomer fühlten sich noch nicht in der Lage, die entstandenen Lücken bezirksligatauglich zu schließen. Schweren Herzens entschloss man sich daraufhin, einen Neuanfang in der Kreisliga zu machen. Mit Andreas Becker fand man einen neuen „volleyballverrückten“ Trainer, der teilweise aus Hannover zu den Trainingsabenden und Punktspielen anreiste.

TSV-Aktuell entsteht

1992 war auch die Geburtsstunde des „TSV-Aktuell“, der Vereinsschrift des TSV Gielde 07. Heinz Fritzsche hatte die Idee, als Fortsetzung der Festschrift eine regelmäßig erscheinende Vereins-„Zeitung“ zu gestalten. Gemeinsam betrat man absolutes Neuland. Die Vorgaben lauteten: alle Vereinsmitglieder und alle Gielder und Altenröder Haushalte sollen regelmäßig alle 2 Monate eine TSV Aktuell kostenlos erhalten. Kostendeckung war also das wichtigste Schlagwort.

Dies bedeutete in der Umsetzung: der Stammverein sollte für dieses Blatt nicht finanziell herangezogen werden. Was viele nicht für möglich gehalten haben, hat bis heute funktioniert.

Mittlerweile geht das „TSV-Aktuell“ in das 15. Jahr seines Erscheinens.

 

Fußballabteilung verlässt den TSV

Schon im Jahr 1992 wurden zwischen den Fußballabteilungen des TSV Gielde und des STV Werla 05 erste Gespräche mit Blick auf die Gründung einer Spielgemeinschaft im Herrenbereich geführt. Es scheiterte jedoch allein an der Tatsache, dass der TSV Gielde 07 auf Bezirksebene spielte. Entstandene Lücken konnten aber kaum noch kaschiert werden. Der 1. Vorsitzende Heinz Fritzsche versuchte einzuspringen, wo sich Lücken auftaten. So übernahm er, neben dem zusätzlichen Amt des Spartenleiters Tischtennis, die Betreuung der 2. Herren. In der Tischtennisabteilung konnte er wieder für einen Aufschwung sorgen, Innerhalb von nur 4 Jahren sorgte er dafür, dass diese Abteilung von 17 Aktiven (1994) bis 1998 auf wieder 40 aktive Mitglieder anstieg. Sein Engagement in der Fußballabteilung konnte den erwarteten Niedergang im Herrenbereich nicht verhindern.

Die in der 1. Kreisklasse spielende 2. Herren löste sich zum Saisonende 1993/94 auf. Die 3. Herren des TSV wurde Meister der 2. Kreisklasse, konnte jedoch nicht aufsteigen, weil die 2. Herren zurückgezogen hatte. Nun entschlossen sich die Verantwortlichen kurzfristig und meldeten aus Spielern der Altherren, Senioren und reaktivierten eine zusätzliche Herrenmannschaft, so dass die „3. Herren“ doch aufsteigen konnte. Erfolgreich lief die erste Saison der in einer Spielgemeinschaft gestarteten Altherren als SG Gielde/Werlaburgdorf.

Doch was eigentlich niemand richtig wahrhaben wollte, wurde am Ende der Saison 1994/95 zur Gewissheit: Nach über 30 Jahren Fußball auf Bezirksebene musste die 1. Herren in die Kreisliga Wolfenbüttel absteigen. Den Saisonabschluss 1995 bildete am 20. Mai ein Treffen der Meistermannschaften 1960, 1970, 1980 und 1986.

Im Bereich der Fußballjugend sorgte Fred Mackowiak im Jahr 1992 für einen Neuanfang im TSV 07. Durch eine einmalige Aktion sorgte er dafür, dass der jüngere Bereich aus einem Dornröschenschlaf geweckt wurde. Der zuvor im Herrenbereich des TSV und der Jugendspielgemeinschaft Werla tätige Volker Wiechens kam hinzu und in der folgenden Spielzeit konnte man mit einer Einsteiger-F-Jugend, einer E-Jugend und einer 11er C-Jugend schon drei Jugendmannschaften melden.

In den folgenden Jahren arbeiteten eng zusammen der TSV Gielde und der STV Werla 05 in der vereinsübergreifenden Jugendarbeit. Kurze Zeit später kam in einigen Altersbereichen auch der SV Schladen hinzu. So konnte man innerhalb kürzester Zeit 6 Jugendmannschaften ins Rennen um Tore und Punkte schicken. Auch nebenher wurde viel bewegt. Der jüngere Jahrgang nahm an einem Zeltturnier in Berlin-Charlottenburg teil. Ein Zeltplatzturnier und mehrere Turniere wurden in Gielde ausgerichtet. Der Jugendfreundeskreis wurde gegründet. Der ältere Jugendbereich nahm an internationalen Turnieren in Spanien und Italien teil. Die ersten Erfolge konnten im wieder erstarkten Jugendfußballbereich gefeiert werden. So wurde die 7er C-Jugend Kreispokalsieger, die A-Junioren stiegen in die Jugend-Bezirksliga auf, zuvor wurden sie ebenfalls Kreispokalsieger. Die ersten Jugendspieler wurden wieder zu Sichtungslehrgängen abgestellt.

Die vereinsübergreifende Zusammenarbeit im Altherren- und Jugendbereich waren Grundlage für Gespräche zwischen den Vereinen TSV Gielde und STV Werla zur Fusion beider Fußballabteilungen. Die Gespräche, unter der Leitung der Vereinsvorsitzenden Heinz Fritzsche (TSV) und Burkhard Haladuda (STV), liefen Erfolg versprechend. Kurz vor Vertragsabschluss schloss sich der Nachbarverein WSV Wehre den Fusionsverhandlungen an. Am 23. Februar 1996 wurde die Fusion der Fußballabteilungen der beteiligten Vereine durch drei

Mitgliederversammlungen in Gielde, Wehre und Werlaburgdorf beschlossen und der FSV Warnetal 96 e. V. gegründet.

Im Turn- und Sportverein Gielde 07 e. V. ging das Vereinsleben weiter und bei der folgenden 90-Jahr-Feier im Jahr 1998, ein Jahr verspätet, da man mit Blick auf das 120. Jubiläum der Kyffhäuser Kameradschaft Gielde die eigenen Feierlichkeiten ein Jahr verschob, ging der TSV unter der Leitung von Georg Thiele in die Vorbereitungen.

Infolge wurden die Grundlagen geschaffen, als Verein, auch in Zeiten knapper Kassen, gesund in das nächste Jahrtausend zu kommen. Die Vereinsstrukturen wurden überarbeitet, Leit- und Funktionsbeschreibungen erarbeitet. Notwendige Sanierungen und Umstrukturierungen wurden vorgenommen. Die Zukunft dabei aber nie außer Acht gelassen. So stieg man schon jetzt in die Planung eines Funktionsgebäudes auf dem Eichbergsportplatz ein.

Es sollte sich auch der sportliche Erfolg in den Abteilungen des TSV Gielde 07 e.V. wieder einstellen. Die Tischtennisabteilung stieg wieder in die Kreisliga auf. Die 2. Herren in die 2. Kreisklasse. Die Volleyballdamen ebenfalls in die Kreisliga. Auch in der Gymnastikabteilung ging es, nach einem zwischenzeitlichen Tief, aufwärts. Die Mitgliederzahlen wuchsen stetig.

Die Geschehnisse im FSV Warnetal 96 e. V. machten 2000/2001 Verhandlungen zwischen dem Stammverein TSV Gielde und den Verantwortlichen des FSV notwendig, die sich jedoch über fast zwei Jahre hinzogen und sich äußerst schwierig gestalteten. Im Jahr 2003 war es jedoch so weit, die Fußballer kehrten in den TSV Gielde 07 e. V. zurück, der FSV Warnetal wurde im 7. Vereinsjahr aufgelöst. Rechtzeitig zur Rückkehr brachten die Fußballer auch noch ein Geschenk mit, denn sie waren in der Saison 2002/2003 aufgestiegen.

Herausforderungen nehmen kein Ende

Im Jahr 2004 übergab Georg Thiele die Geschicke des TSV in die Hände seines Nachfolgers Martin Kröger. Dieser setzte den begonnenen Weg fort. Die Vorstandsriege um ihn herum verjüngte sich weiter. Das Kleinspielfeld wurde erneuert und im Rahmen einer Feierstunde in „Hermann-Biewendt-Spielfeld“ umbenannt. Es folgte die Grundsteinlegung für den Funktionsbau auf dem Eichbergsportplatz. Die Wittmung der Zuwegung mit dem Straßennamen „Am Eichbergsportplatz“ folgte.

Bereits im Jahr 2006, ein Jahr vor dem 100 jährigen Jubiläum, musste Martin Kröger sein Amt aus beruflichen Gründen niederlegen. Ein Nachfolger/-in konnte nicht gefunden werden. Die Aufgaben wurden seit diesem Zeitpunkt von der 2. Vorsitzenden, Annette Rollwage, kommissarisch wahrgenommen. Sie ist mittlerweile zur „First Lady“ des Turn- und Sportverein Gielde 07 e. V. gewählt worden. Damit steht erstmals eine Frau an der Spitze des Sportvereins in seiner 100jährigen Geschichte. Neu im Team des Vorstandes sind weiterhin der Kassenwart Konrad-Otto Kühne, der Schriftführer Björn Beckmann, der Fußballobmann Thomas Markwort und der Jugendleiter Sven-Hagen Damke. Ein wirklich junges Team führt den Verein in seinen nächsten Lebensabschnitt.

Dank der tollen Arbeit unserer „Mumien“, der Planung durch Carlo Meier, dem ehemaligen Finanzminister des TSV, und Karlheinz Keneder, Ehrenratsvorsitzender, der Unterstützung der weiteren Vereinsmitglieder durch Arbeitseinsätze oder Spenden steht das Funktionsgebäude kurz vor der Vollendung im 100. Geburtstagsjahr des TSV Gielde 07. Na, wenn das nicht mit 1967 und dem 60. Vereinsgeburtstag zu vergleichen ist…

Aber auch sonst läuft es zurzeit richtig rund im TSV. Die Mitgliederzahl hält sich bei über 500 Mitgliedern. Der Verein gliedert sich in den geschäftsführenden Vorstand, den Ehrenrat, den erweiterten Vorstand mit den Abteilungsleitern Fußball, Freizeit und Gymnastik, Tischtennis, Volleyball, den jeweiligen Jugendabteilungen, der Medienbeauftragten sowie dem Verantwortlichen der Vereinszeitschrift „TSV-Aktuell."

Der TSV Gielde 07 ist weiterhin durch zwei Vereinsmitglieder im Vorstand der Interessengemeinschaft der Sportvereine in der Samtgemeinde Schladen vertreten, die einen großen Anteil daran hat, dass es in der Samtgemeinde als vorbildlich zu bezeichnende Förderrichtlinien für Sport- und Jugendarbeit gibt. In allen Abteilungen des TSV gibt es Ansprechpartner für Sponsoring und Marketing und seit Juli 2006 stellt sich der Turn- und Sportverein Gielde 07 e. V. und seine Vereinsaktivitäten wieder durch eine einfache Internetpräsenz auch weltweit dar. Eine Vielzahl von Mitgliedern steht jederzeit mit Rat und Tat bereit; die Vereinsfamilie des TSV lebt treu dem Vereinsmotto: Ein Dorfverein geht seinen Weg, sicher, gezielt, dynamisch.

Vergessen möchte ich hier nicht, die Ouvertüre zum Jubiläumsjahr des Turn-und Sportverein, die TSV-Sylvester-Party 06/07, zu erwähnen. Einer wirklich gelungenen Auftaktveranstaltung, auf die das Organisationsteam wirklich stolz sein kann. Das Franz-Tasler-Haus in Gielde war bis zum letzten Platz gefüllt und die Stimmung war grandios. Zum Abschluss möchte ich zwei Sätze eines ehemaligen Vereinsvorsitzenden des TSV 07 zitieren:

„Ehe der TSV zu Grunde geht, geht die Welt unter“

 

und anlässlich der Sportplatzeinweihung 1967

„Hier bist Du Mensch, hier kannst Du’s sein“.

 

Treffender kann man den Zusammenhalt in Gielde und mit seinem Turn- und Sportverein nicht beschreiben. In diesem Sinne und mit Blick auf das Motto des 100. Jubiläumsjahres: Ein Dorf feiert mit seinem Verein,….

wünsche ich allen Gieldern, Gästen und Förderern ein einmaliges Jubiläumsjahr 2007. Möge dann auch geschrieben stehen:

„Gielde feierte bei strahlendem Sonneschein das Jubiläum des TSV – Das gesamte Dorf war auf den Beinen – Hunderte kamen zu den Veranstaltungen.