Wir stellen vor

Heute: Schiedsrichter Leon Röpke

Hallo Leon, schön das du dich hier einigen Fragen stellst.

Du bist ja der dienstälteste Schiedsrichter im TSV Gielde, seit wann pfeifst du offiziell Spiele?

Wie Kilian schon erwähnt hatte, legte ich meine Schiedsrichterprüfung im Sommer 2012 in Barsinghausen, zusammen mit Kilian ab. So richtig startete die Schiedsrichter-Laufbahn aber erst im Jahr 2013. Da wir nicht direkt im Kreis Nordharz die Prüfung abgelegt hatten, fielen wir nicht so auf und hatten deshalb nur wenige Spiele in der Saison 2012/13.
In den Junioren Bundesligen, bin ich seit Sommer 2018 unterwegs.
Seit Dezember 2018 pfeife ich in der Landesliga der Herren.

Weshalb bist du Schiedsrichter geworden?

Im Frühjahr 2012 hat mich ein Freund angesprochen, ob ich nicht Lust hätte meinen Schiedsrichterschein zu machen. Da ich zu der Zeit mehrere Sportarten betrieben hatte, war ich mir unsicher ob ich ihn wirklich machen sollte. Ich habe mich dann dafür entschieden, da ich auch die Fußballregeln besser kennenlernen wollte. Ich habe eigentlich von Anfang an gesagt, dass das selber Fußballspielen immer wichtiger bleiben wird, als die Schiedsrichtertätigkeit. Aber durch diverse Verletzungen machte mir das Fußballspielen immer weniger Spaß und im Gegenzug – je mehr Spiele ich selber gepfiffen habe, machte mir die Schiedsrichterei immer mehr Spaß. Ich habe mich dann dazu entschieden, meine Schiedsrichtertätigkeit zu bevorzugen und nur noch Fußball zu spielen, wenn ich kein Spiel zum Pfeifen habe.
Jetzt im Nachhinein, kann ich sagen, dass es die beste Entscheidung war, die ich hätte treffen können.

Welche besonderen Erlebnisse gab es für dich?

Da gab es in den Jahren wirklich einige. Eigentlich ist fast jedes Spiel auf seine eigene Art und Weise etwas Besonderes, denn du kannst nie sagen, was auf dich zukommt und was dich erwartet.
Definitiv ist jeder Aufstieg ein besonderes Highlight. Egal ob es der Aufstieg in die Landesliga oder die Meldung für den Talentkader des Verbandes war.

Ein besonderes Highlight kann ich jetzt aber nicht konkret benennen, da ich wirklich jedes Spiel genieße und ich mich darauf freue.

Warum pfeife ich für den TSV?

Die Frage für welchen Verein ich pfeifen werde, stellte sich für mich gar nicht. Ich bin im TSV groß geworden und habe jahrelang erfolgreich beim TSV Fußball gespielt. Deshalb ist es für mich eine Herzensangelegenheit und eine Selbstverständlichkeit für den TSV zu pfeifen. Des Weiteren möchte ich dem TSV etwas zurückgeben, denn der TSV hat mir über Jahre das Fußball spielen beigebracht und hat einen immer unterstützt.
Auch jetzt in meiner Schiedsrichtertätigkeit wird immer darauf geachtet und nachgefragt ob wir (Kilian und ich) irgendetwas benötigen und es wird gefragt, wie es bei uns läuft und ob alles in Ordnung ist.

Deshalb ist es auch jetzt einfach mal an der Zeit Danke für die ganze Unterstützung zu sagen.

Besonders freut mich, dass ich mit Kilian einen sehr guten Freund und einen sehr langen Wegbegleiter von mir zum TSV lotsen konnte und wir jetzt gemeinsam für den TSV pfeifen.

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